Corona-Pandemie: DANKE sagt der ESV

… für die vielen Zeichen der Solidarität in schwierigen Zeiten, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie (Viruserkrankung COVID-19), an unsere Mitglieder, an die Politik im Land und Bund, an unsere Stadtverwaltung, angeführt von unserer Oberbürgermeisterin (auch Chefin im Dezernat 1: Stadtsteuerung, Feuerwehr und Sport), Frau Jutta Steinruck und Frau Beate Steeg, Beigeordnete (Dezernat 5: Soziales und Integration) sowie an unsere Sportverbände und allen, die die kritische Infrastruktur und die notwendigen Dienste und Dienstleistungen aufrechterhalten! Sehr, sehr viele, auch die Mitglieder und der Vorstand unseres ESV, erinnerten sich recht schnell, wie wichtig ein Miteinander und Füreinander in einer Phase ist, die noch niemand von uns in dieser Form erlebt hat! In Wuhan/China fing es Anfang Dezember 2019 an – eine unbekannte Lungenentzündung stellt die Ärzte vor Rätsel.

Die derzeitige Krise bringt viele an ihre Grenzen, ungezählte Menschen kämpfen mit Einschränkungen. Gerade ältere und erkrankte Menschen sind durch das Coronavirus bedroht. Unbürokratisch und pragmatisch helfen sowie füreinander da sein, in Worten, Gesten und Taten der Ermutigung, das ist das Gebot der Stunde! Stichworte: „Einkaufshilfen, Schutzmasken, nähen, Hilfe in Verwaltungsdingen, z. B. ausfüllen von Anträgen aller Art, telefonisch Kontakt halten, insbesondere zu den älteren Sportfreunden/-innen, um zu zeigen, dass sie nicht alleine sind, und anderes mehr“.

Einige Abteilungsleitungen unseres ESV haben auf Teile – oder sogar komplett – auf ihre Jahresetats verzichtet, ebenso wie Trainer/-innen, Übungsleiter/-innen und Mitarbeiter/-innen auf ihr sowieso nicht üppiges Salair oder haben gespendet – und viele derer, die gute Taten vollbringen, wollen nicht einmal namentlich genannt werden, weil das für sie eine Selbstverständlichkeit in diesen Zeiten ist. Letztlich ein Wort zu unserem Vereinswirt, dem der Vorstand schon versprochen hat, in der für ihn besonders schwierigen Zeit ihm ein großes Entgegenkommen – und damit auch eine besondere Wertschätzung ihm gegenüber mit Team – zu zeigen, indem er vorerst die Pacht nicht bezahlen muss, bis die Gaststätte wieder in vollem Umfang geöffnet werden kann. Erst dann wird man sich unterhalten, in welcher Form die dann entstandene Schuld beglichen werden kann. Eine Vorabinfo zu dem Thema: Unser Partner im Pachtvertrag ist der Ehemann „unserer Gabi“, Petros Markakis – und Gabi, so war und ist es einvernehmlich zwischen den beiden entschieden, ist für den Betrieb/den Service zuständig. Weil aber Petros bei einem großen Unternehmen in Mannheim angestellt ist, gilt die Vereinsgaststätte als „Nebenerwerb“ – und das bedeutet, dass er nicht berechtigt ist den staatlichen Zuschuss zu beantragen; wer hätte auch bei Vertragsabschluss daran gedacht, dass das einmal zu seinem finanziellen Nachteil von 9.000 Euro gereichen sollte.

Ein Aufruf auch an dieser Stelle an alle Mitglieder, die sich nicht auf der ESV-Homepage, Vereinsgaststättenhomepage oder durch Flyer in ihren Briefkästen in der Umgebungunseres Sportzentrums informieren können:Täglich in der Zeit von 12 – 15 Uhr könnentelefonisch (06 21/54 54 942) Speisen nach der Wochen- oder der Speisekarte zur Abholung bestellt werden, mit der Angabe des Zeitpunkts. Der Verzehr in der Gaststätte oder im Biergarten ist nicht gestattet! „Machen Sie, liebe Mitglieder und Gäste rege davon Gebrauch, die bisher gemachten Erfahrungen der Kunden sind durchweg positiv!“

Schließlich, wenn auch schon allseits bekannt: „Zuhause bleiben, Mund-/Nasenschutz tragen, Abstand halten, Hände waschen, bewegen, um nicht einzurosten, und unbedingt Geduld haben bis wir auch diese Krise gemeistert haben!“ Nur, wenn all diese Empfehlungen eingehalten werden,
kann mit einer Auflockerung der gegebenen Bestimmungen in absehbarer Zeit gerechnet werden! “

 

Im Namen des Vorstandes geschrieben im April 2020 von Rainer Winkler

 

… und aktuell: Viele Lockerungen sind eingetreten, u. a. bezüglich Kontakte, Sport treiben im Freien oder Öffnung unserer Vereinsgaststätte. Aber bitte: “Informieren und sich weiterhin UNBEDINGT bezüglich der Regularien so verhalten wie bisher, denn ein Rückschlag, wenn man denkt es kann ja nun so weitergehen wie vor Beginn der Pandemie, ist ein großer Trugschluss und wird zu einerSituation führen wie wir sie im März/April erlebt haben!”

 

… DANKE aber auch an unser Mitglied Jutta Hülpüsch, verehrte Gattin unseres Ehrenmitglieds Dieter Hülpüsch, für nachfolgende Zeilen in Gedichtform, im März 2020 verfasst, zum Thema
“Coronavirus mit vielen Folgen”
Sehr plötzlich, fast wie aus heiterem Himmel, unerforscht und nicht bekannt
überfiel dieses Virus am Jahresende 2019 zuerst China, dann Land um Land.
Es verbreitete sich rasend, forderte tausende Menschenleben bereits bis jetzt,
ignoriert aber von der Bevölkerung, besonders in Europa, lange unterschätzt.
Erfahren nun täglich von ständig steigender Zahl Neuerkrankter sowie Toten,
besonders in Spanien, und vor allem Italien, erschütternde Bildberichte boten.
EXTRA-Sendungen und Corona-Berichte vermittelten vehement Gefahren,
die folgenden Hamsterkäufe, wie im Krieg typisch fürs EGO-Verhalten waren.
Begehrte Objekte waren Toilettenpapier, Nudeln, Hefe sowie andere Produkte,
geteilte Meinungen über „Fridays for Future“ und ‘Greta‘ niemanden mehr juckte.
Besonders für Risikogruppen, war Parole „Hände waschen“ und „bleibt zu Haus“,
Gaststättenbetrieb wurde eingestellt und vorbei mit Schlemmen in Saus und Braus.
Brisant wurde es durch Schließung von Schulen und Kitas, wohin mit den Kindern?
Verständnisvolle sozial eingestellte Firmen konnten zwar dieses Dilemma mindern.
Durch Homeoffice, wo immer dies praktikabel, was sehr oft eine gute Lösung war,
Großeltern, sonst berufstätigen Eltern stets der ideale Babysitter-Ersatz, aber klar,
als zur geschützten Risikogruppe gehörend, jetzt auf keinen Fall in Frage kamen,
positiv zeigte sich, wie sich viele verbündeten und sich der Not anderer annahmen.
Enorme Einsätze in Krankenhäusern und Ärzten, Pflegekräften in Stadt und Land,
sowie Polizei, Personal an Supermarktkassen endlich einmal Anerkennung fand.
Es folgte bald Schließung aller Geschäfte, Theater, Kinos und Vergnügungsstätten,
ausgenommen waren Lebensmittelläden, Apotheken und diverse Discounter-Ketten.
Aber auch Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Notdienst von ASB, DRK und so weiter,
verantwortungslos ignorierten dennoch Leute Kontaktsperre, trafen sich recht heiter.
Dagegen war zunehmend von kreativen Ideen, großartigen Hilfseinsätzen zu hören,
dabei ließ man sich weder vom Horror des Covid-19 noch Ansteckungsgefahr stören.
Es erfasste die sich extrem rasant verbreitende Erkrankung nun die ganze Welt,
wobei die weiter bestehenden Flüchtlingsdramen zusätzlich jeden in Atem hält.
Im März bei uns ständig weiterhin steigende Zahlen von Infizierten und auch Toten,
beängstigende Notstände sich in den Krankenhäusern und in Pflegeheimen boten.
Massive Einschränkungen bedrohte Existenzen und vieles mehr wurde beklagt,
wobei mir aber die Art der politischen Entscheidungen ohne Parteigezänk auch sagt,
wenn’s drauf ankommt schnell zu entscheiden, ist die Regierung nicht so schlecht!
Soforthilfen und weit gespannter Rettungsschirm, möglich, dass manches ungerecht.
Alle Europa-Meisterschaften wurden verschoben, sogar die Olympischen Spiele,
fraglos ein Desaster für Tokio, die Athleten und persönliches Unglück gar für viele.
Bekanntlich wurde oft mit Mut und Fleiß, Zusammenhalt und Solidarität viel erreicht,
wenn hoffentlich bald die Pandemie besiegt, wird es insgesamt für keinen leicht.
Materielle Einbußen und Verlust, besonders von der Sicherheit mit allem Überfluss.
Vielleicht dient die Katastrophe als Zeichen der Natur, dass sich etwas ändern muss.
Jahrzehntelang wurden die Meere mit Plastikmüll und die Umwelt verschmutzt,
ständig wachsender Luxus mit Kreuzfahrtreisen ohne Co 2 Beachtung genutzt.
Vor lauter Geschäftigkeit und dem wachsenden Wohlstand im eigenen Land
fehlte oft Zeit für menschliches Verhalten und das, was in Notzeiten verband.
Schön wäre, wenn es durch diese große uns alle berührende Misere gelingt,
uns wirklich wichtige Dinge vor Augen zu führen und zum Nachdenken bringt.
Spenden von Unternehmen, Prominenz und andere enorme Hilfen stehen bereit,
zeigen ermutigend in vielen Bereichen den Zusammenhalt in schwieriger Zeit.
Sollten aber anerkennen, dass Gesundheitswesen und die Finanzpolitik im Land,
in der Vergangenheit zu oft gescholten, jetzt doch für ihr Handeln Zustimmung fand.
Bleiben wir zuversichtlich und hoffen gemeinsam auf eine baldige gute Wende:
„Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“
Eisenbahner-Sportverein 1927 e. V.

Eisenbahner-Sportverein 1927 e. V.