Schach

Abteilungsleiter:

 

Vertreter:

Jörg Joachim

 

Oliver Gaschnitz

0621 – 55 24 94

0176 – 22 28 62 13

0179 – 39 19 768

Trainer/ Turnierleiter:

Roland Klein

0160 – 50 91 645

rolklin@web.de

Übungsraum:

Clubzimmer der ESV-Vereinsgaststätte im Sportzentrum an der Oskar-Vongerichten-Straße

Übungszeit:

Samstag von 14.00 – 18.00 Uhr

Interesse an Schach?

Die Abteilungsleitung in der Saison 2009/2010

 

v. li. Roland Klein (Übungs- und Turnierleiter), Oliver Gaschnitz (Mannschaftsführer)

und Jörg  Joachim (Abteilungsleiter)

 

Mannschaft 2009/2010

 

v. li. Roland Klein, Norbert Bux, Michael Herboth, Jörg Joachim und Oliver Gaschnitz
sitzend v. li. Friedrich Völpel, Rudolf Paulus und Erich Kaul
Die Senioren und ESV-Ehrenmitglieder Friedrich Völpel und Rudolf Paulus spielen nur im äußersten Notfall. Auf dem Foto fehlt: Jürgen Joachim

 

Mannschaftskampf Lambsheim IV – ESV Lu 07.02.2010

 
Aufstellung und Ergebnis:

Lambsheim

ESV

Lee

Klein

0-1

Fessler

Kaul

0-1

Loeper

Herboth

remis

Brandt

Völpel F

0-1

Nach dem letzten überzeugenden Sieg gegen Mitkonkurrent Mutterstadt fuhren wir zwar nicht siegesbewusst, aber immerhin gestärkt zum vorgezogenen „Finale“ gegen Tabellenführer Lambsheim. Kapitän O. Gaschnitz musste leider aus privaten Gründen absagen. Nach den bisherigen Leistungen Olivers ein beträchtlicher Verlust.

Ersatzkapitän R. Klein entschloss sich nach einigen Gesprächen, ESV-Urgestein Fritz Völpel zu reaktivieren. Eine Entscheidung, die sich bezahlt machte.

Der „Matchplan“ sah so aus, die beiden Schwarzpartien (Kaul, Völpel) möglichst sicher Remis zu machen. Den Sieg sollten dann die beiden „In-Form-Spieler“ (Klein, Herboth) herbeiführen.

Von der Qualität der Spieler her ein absolut realistisches Vorhaben.

Doch der Plan ging nicht auf. Es kam besser...

Nach ca. 1 Stunde hatte R. Klein am 1. Brett zwar eine ungewöhnliche Position, aber nicht den den geringsten konkreten Vorteil erspielt. (7-8 Züge) Am 2. Brett fand sich SF Kaul in einer etwas gedrückten, aber stabilen Stellung wieder. (10-12 Züge) An Brett 3 hatte Michael Herboth eine bequeme, vertraute Mittelspielposition erreicht. (12-15 Züge)

Am schnellsten wurde an Brett 4 gespielt. Hier überraschte Fritz Völpel seinen Gegner mit forschem Spiel. Nach ängstlicher Behandlung der Philidor- Eröffnung durch seinen Gegner gewann Fritz völlig kompensationslos einen Bauern. Remis sicher.

Nach ca. 2 Stunden Speilzeit sah es so aus:

Fritz Völpel hatte seinen Vorteil systematisch ausgebaut. Den gegnerischen Turm auf h4 patt gesetzt! Und schliesslich erobert. Das sah nach einem Sieg für uns aus. An Brett 3 kam Michael nicht recht weiter. Hatte die Situation aber immer gut im Griff. Mindestens Remis.

An Brett 2 musste sich Erich Kaul der Offensive seines jungen Gegners am Königsflügel erwehren.

Das tat er recht geschickt mit Bauern- und Springerzügen. Also auch hier war keine direkte Verlustgefahr zu sehen.

Am Spitzenbrett wurde am langsamsten gespielt. Zuerst verpasste der Gegner eine relativ einfache Abwicklung, die ihm das Remis fast schon gesichert hätte. Danach bot R. Klein einen wichtigen Bauern für Angriff und Entwicklungsvorspung an. Der Gegner nahm das Angebot an, und vertraute

darauf seinen König in der Mitte ausreichend schützen zu können.

Nach ca. 2,5 Stunden hatte Fritz Völpel seine Partie gewonnen. Ein ganz wichtiger Punkt, der dem Rest der Mannschaft Sicherheit gab.

In Michael Herboths Partie waren noch alle Schwerfiguren auf dem Brett. Er hatte allerdings den besseren „ungleichfarbigen“ Läufer. Aufgrund der Bauernstruktur mußte man jedoch von einem Remis schluß ausgehen.

An Brett 2 und 1 entwickelten sich spannende Partien. Ergebnis ziemlich offen. Es war tatsächlich noch „Alles“ drin. Von einem 3,5 – 0, 5 Sieg bis zu einer knappen Niederlage!

In der nächsten halben Stunde ging's dann richtig rund.

Zuerst gewann Michael Herboth aufgrund eines gegnerischen Fehlers leicht die Qualität (Leichtfigur gegen Turm) und anschliessend noch einen Bauern. Nach einem kurzen Blick auf diese Partie hakte ich das für uns als glatt gewonnen ab.

Währenddessen setzte R. Klein seinen Gegner unter erheblichen Druck, dem dieser noch standhielt.

Erich Kaul an Brett 2 ging seinerseits unbemerkt zum Gegenangriff über.

In den nächsten 30 Minuten verlor Michael den Faden, d.h. seinen gesamten Vorteil. Gewinn ausser Sichtweite. Kaul setzt seinen Gegner zu dessen UND MEINER Überraschung auf h3 matt!!

2-0 für den ESV. Das war der Sieg!!

Anschließend gewann Roland Klein mit einem hübschen Figurenopfer im gegnerischen Bauernzentrum seine Partie. Obwohl auch hier noch hartnäckiger Widerstand möglich war.

Am 3. Brett einigte man sich korrekterweise auf Remis. Weiss hatte zwar einen gefährlichen Freibauern, dafür aber auch den ziemlich ungeschützten König.

Endstand 3,5 – 0,5 für den ESV

Insgesamt ein verdienter, überzeugender Sieg. Die Nervenstärke und die Erfahrung mit solchen Situationen gaben wohl den Ausschlag.

Wenn nichts Ungwöhnliches passiert, werden wir es im nächsten Jahr mit dem gleichen Gegner zu tun haben.

Allerdings eine Klasse höher.

 

 

 

 

Kreisklasse A 

Schachbezirk Nord-Ost

Ergebnisse/Termine 2009/2010:      
SK Speyer II – ESV

2 - 2

ESV – SK Frankenthal VI

 4 - 0 

SV Worms 1878 V – ESV

2 - 2

ESV – TG Waldsee II

2,5 - 1,5

TSG Grünstadt III – ESV

0 - 4

   
ESV – TSG Mutterstadt V 3 - 1    
SC Lambsheim IV – ESV 0,5 - 3,5    
ESV – SV Worms 1878 VI

2 - 2

   
Schachhaus LU IV - ESV So., 21.03.2010