Regionalliga der Männer

 

Die Regionalligamannschaft des ESV 2009

 
Am 20.9. kämpft das ESV Regionalligateam um die Meisterschaft. Nach dem fünften Platz im letzten Jahr wird eine bessere Platzierung angestrebt.

 

 

Am Sonntag den 20.9.2009 findet in der ESV Sporthalle die Regionalliga statt.

Nachdem im Vorfeld zwei Mannschaften abgesagt hatten, werden die 6 Teams auf zwei Matten die Meisterschaft auskämpfen.

Die Veranstaltung steht unter der sportlichen Leitung des Ligabeauftragten der Gruppe Südwest Herrn Günter Kraft.

 

Folgende Mannschaften sind am Start

1.              JC Wiesbaden          (LV Hessen)

2.              JC Saar                   (LV Saarland)

3.              RW Koblenz            (LV Rheinland)

4.              JC Neuwied             (LV Rheinland)

5.              JC Rüsselsheim      (LV Hessen)

6.              ESV Ludwigshafen  (LV Pfalz)  

 
 
ESV Ludwigshafen ist wieder Meister  

JUDO: Regionalliga-Herren holen nach 2006 und 2007 abermals den Titel - Fünf Siege in fünf Kämpfen


Von Volker Endres


LUDWIGSHAFEN. Die Meisterschaft ist zurück in Ludwigshafen. Mit fünf Siegen aus fünf Kämpfen sicherte sich die Staffel des ESV Ludwigshafen in eigener Halle überlegen den Titel in der Judo-Regionalliga der Herren.


Die Staffel von Trainer Stephan Jacobs leistete sich keinen Aussetzer, ließ dem 5:2 gegen den JC Wiesbaden zum Auftakt ein 4:3 gegen den JC Saar und ein 4:2 gegen RW Koblenz folgen. Im vorentscheidenden Kampf gegen den JC Rüsselsheim sicherten sich die Gastgeber mit einem 5:2 fast schon den Titel. Der Abschluss gegen JC Neuwied wurde zur Formsache und mit 5:1 zur sicheren Beute. Ein Unentschieden hätte bereits genügt.


„Bei diesem Modus setzt sich am Ende wirklich die stärkste Mannschaft durch", bilanzierte Jacobs. Das waren eindeutig die Ludwigshafener. Und dies nicht nur auf de Matte, sondern vor allem auch außerhalb. Gleich 20 Mann hatten den blauen Judo-Gi des ESV an. „Wir konnten variieren und haben gegen jeden Gegner die Leute aufgestellt, die gepasst haben", sagte der Trainer. Lediglich Franzose Guilli musste immer ran, schlug sich dabei aber sehr gut. „Und dass, obwohl am Samstag erst der Ramadan zu Ende ging", betonte ESV-Trainerin Francine Polderl.


Besonders erfreut zeigte sich Jacobs aber vor allem über seine jungen Kämpfer. „Für viele war es der erste Einsatz in der Regionalliga, verwies er unter anderem auf den 17 Jahre alten Tobias Teucke, Nico Noichl, Marco Müller oder Eigengewächs Dominik Mertesheimer. „Sie hatten alle auch ihre Erfolgserlebnisse", betonte er, „das macht für die Zukunft Hoffnung."


Der Auftaktsieg gegen Wiesbaden hatte dabei gleich doppelte Bedeutung. „Da haben wir im letzten Jahr heftig verloren. Deshalb war dieser Erfolg ganz wichtig für das Selbstvertrauen", betonte Jacobs. Es war genau die richtige Einstimmung für das Duell mit dem Vorjahresmeister JC Saar. Die Saarländer galten zusammen mit dem JC Rüsselsheim als Anwärter auf den südwestdeutschen Titel. Doch weder die Saarländer noch die Bundesliga-Reserve aus Hessen konnte den ESV stoppen. Beides jedoch nach einem ganz harten Stück Arbeit. Knackpunkt gegen Rüsselsheim war der Ippon durch Florian Krull in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm zum 3:2. Sein Haltegriff war am Ende nur durch eine Handbreite vom Mattenrand getrennt und damit gültig. Damit war der Titel praktisch sicher - der dritte nach 2006 und 2007.


Der Aufstieg ist für den ESV dennoch kein Thema. „Man muss Realist sein. Wir hatten einfach auch etwas Glück. Aber wir haben einige sehr junge gute Leute in der Mannschaft und wenn wir in dieser Form auch nächstes Jahr zusammenbleiben, dann wäre der Aufstieg durchaus eine Option", sagte Jacobs. Platz zwei der Regionalliga ging an den JC Saar vor dem JC Rüsselsheim.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.219
Datum: Montag, den 21. September 2009
Seite: Nr.21
 
An dieser Stelle ebenfalls ein großes Dankeschön an die vielen fleißigen HelferInnen ,ohne die dieses Wochenende (Judo Pfalzmeisterschaften U17 am 19.09.2009) nicht so reibungslos hätte von Statten gehen können.
Ohne Anspruch auf Vollzähligkeit sind hier nur die Tischbesatzungen zu nennen, die vielen Hilfen bei Speisen und Getränken, egal ob Spender oder Bedienungen.
Natürlich auch die emsigen Heinzelmännchen- und frauchen von der Abteilung Auf- und Abbau. (Bilder)